Beiträge - Oststernberger Heimatbrief
Heimatkreis Oststernberg e.V.

Aus der Redaktion aus Heimatbrief 3/2016

Sehr geehrte Leserinnen und Leser des Oststernberger Heimatbriefs, Ausgabe 3/2016, unser Titelbild ist ein wohl seltenes Zeugnis aus dem Jahre 1945. Mein Cousin, A. Theodor Hohm, hat diese Aufnahme Neujahr 1945 in Fichtwerder gemacht. Noch scheinbar unbeschwert rodeln die Kinder „mit Schuss“ hier vom Windmühlenberg. Die ungewisse Zukunft scheint sie nicht zu kümmern. Jedes neue […]

Gruß an die Heimatfreunde aus Heimatbrief 3/2016

20Sehr geehrte, liebe Heimatfreundinnen und -freunde, Frau Ingeborg Baitis, geb. Hönicke aus Zielenzig, und ihr Mann Kurt waren aus Falkensee bei Berlin extra nach Zielenzig gereist, um im  „Kormoran“  am 8.9.2016 das Fest ihrer Eisernen Hochzeit zu begehen. Zu diesem 65. Ehejubiläum gratuliert der Heimatkreis nachträglich herzlich und wünscht dem Jubelpaar viele weitere gemeinsame Jahre […]

Begegnung im Winterwald aus Heimatbrief 3/2016

Es war am Heiligabend. „Um fünf Uhr müssen wir wieder zu Hause sein“, sagte Revierförster Ehnert zu seinem Sohn. ,,Klarer Fall“, dachte Jürgen. Die Mutter hatte es ihnen eingetrichtert, denn sie wusste, dass sich ,,ihre beiden Männer“ nie an eine bestimmte Zeit halten konnten, wenn sie erst einmal im Revier waren. Gerade jetzt, im tiefverschneiten […]

Der Sternberger Kreis aus Heimatbrief 3/2016

Der größte und am wenigsten bevölkerte Kreis der Neumark, in dem Winkel zwischen Oder und Warthe. Der Boden besteht meist aus sandigen Höhen mit vielen Waldungen, jedoch müssen die nördlich an der Warthe und westlich an der Oder gelegenen Teile hiervon ausgenommen werden, die sich durch guten und selbst, wie Amt Frauendorf, durch vorzüglichen Boden […]

Gedanken zu einem Friedhof aus Heimatbrief 3/2016

Am westlichen Stadtrand von Sonnenburg/Neumark, dem heutigen Slonsk, befindet sich nahe der Chaussee nach Küstrin in einem Waldstück die Begräbnisstätte der ehemaligen Strafanstalt, im Volksmund auch „Züchtlingsfriedhof“ genannt. Dieses Areal ist ca. 60 Meter lang und 40 Meter breit. Die „Straf- und Besserungsanstalt Sonnenburg“ wurde in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts östlich der Kleinstadt […]

Anmerkungen zum Blockhaus in Rudnica/Hammer aus Heimatbrief 3/2016

  Im Folgenden sollen erste Baubefunde zu dem im Sommer 2016 „gefundenen“ Blockhaus in Rudnica/Hammer vorgestellt werden. Errichtet wurde es wohl aufgrund seiner zeittypischen Merkmale in der Zeit um 1750–1800 als Wohnstallhaus. Auf der Karte von 1945 ist neben dem Blockhaus noch ein Nebengebäude auf dem kleinen Grundstück eingezeichnet, was die Vermutung zulässt, dass es […]

Der Königswalder-Reitzensteiner Forst aus Heimatbrief 3/2016

Der nordöstliche Teil des Starnberger Kreises war früher auf den geographischen Karten in französischer Sprache als „le désert de Waldow“ zu deutsch: „die Waldowsche Wüste“ bezeichnet. Höchstwahrscheinlich stammte diese Bezeichnung aus der Zeit der Durchmärsche französischer Truppen nach Russland im Jahre 1812. Bis zu einem gewissen Grade und zu einer gewissen Zeit bestand jene Bezeichnung […]

Wie entstanden Ortsnamen im Kreise Oststernberg aus Heimatbrief 3/2016

Woher hat die Ortschaft Brenckenhofsfleiß ihren Namen erhalten? (Nach dem Kolonisator des Warthebruchs‚ Franz Balthasar Schönberg von Brenckenhof.) Woher Beatenwalde? (Nach einer Beate von Waldow und weil es im Walde lag.) Wie ist Scheiblersburg zu seinem Namen gekommen? (Nach dem Kriegsrat Scheibler, der an der Urbarmachung des Warthebruchs beteiligt war.) Woher Schartowsthal? (Nach dem Kriegsrat […]

Über Ziebingen und Krossen zum Weinfest nach Grünberg aus Heimatbrief 3/2016

Grenzbesuch – zwischen der Neumark und Schlesien Die schon länger geplante Busfahrt mit dem Endziel, die Grünberger Weinwoche zu besuchen, startete bei schönstem Wetter am 7. September 2016 pünktlich um 8.00 Uhr am Bahnhof Fürstenwalde, mit 46 gut gelaunten Reiselustigen. Leider mussten wir einige weitere Anwärter zu Hause lassen. Herr Hoffrichter vom Haus Brandenburg-Freundeskreis, Organisator […]